07.09.18: Rohölpreise rückläufig, Heizöl Preise mit geringfügigen Abschlägen

Trotz rückläufiger Rohölpreise ist nicht sicher, ob diese Zahlen auch beim Verbraucher ankommen. Aufgrund der Versorgungslage vor allem in Süddeutschland gehen die Analysten höchsten von einem kleinen Rückgang aus. Der Euro hat keinen Einfluss auf die Preisgestaltung. Er kostet nach wie vor 1,1620 Dollar.

Trotz bearisher API-Zahlen gingen die Zahlen gestern nach oben. Auch der Rückgang der Auftragseingänge in der deutschen Industrie änderte daran nichts. Die USA meldete uneinheitliche Zahlen vom Arbeitsmarkt. Zwar gingen die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung zurück, gleichzeitig sank die Anzahl der neugeschaffenen Stellen. Die Werksaufträge gingen zurück, der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor legte zu. Mit einem Rückgang von 4,3 Millionen Barrel waren die Ölbestandsdaten des Department of Energy auf den ersten Blick bullish. Ein zweiter Blick auf die Zahlen offenbarte allerdings, dass Heizöl um 4,9 Millionen Barrel angestiegen war. Insgesamt bewerteten die Analysten dann die Zahlen bearish. Hinzu kommt, dass die Nachfrage rückläufig ist.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 83,56 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.