Die Heizöl Preise gehen um 0,8 Cent pro Liter nach oben

Nach wir vor haben die Bullen das Sagen am Rohölmarkt. Auch gestern verloren die Futures wieder an Wert. Der Euro verlor am Nachmittag an Wert und kostet aktuell nur noch 1,1375 Dollar.

Neue Marktdaten waren gestern selten und so blieb die Situation unverändert. Nach wie vor ist der Konflikt in Venezuela nicht ausgestanden und auch aus dem Iran kommt momentan kein Öl. Die Probleme machen zusammen mehr als 300 000 Barrel pro Tag aus. Weitere 150 000 Barrel gehen auf das Konto Saudi-Arabien. Bekanntlich hat der Wüstenstaat seine Ölförderung zurückgefahren. Die Verluste summieren sich auf 2,2 Millionen Barrel.
Einen Ausgleich lieferte immer die Schieferölindustrie der USA, doch auch diese schwächelt in den letzten Monat. Die Statistikabteilung des US-Energieministeriums meldete, dass die Förderung von November auf Dezember rückläufig gewesen sei. Allerdings gehen die Analysten davon aus, dass es sich dabei nur um einen vorrübergehenden Rückgang handelt.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 70,23 €, bei einem Einkauf von 3000 Liter.