01.02.19: Die Heizöl Preise gehen um einen halben Cent zurück

Nach einem Auf und Ab schlossen die Kurse gestern mit deutlichen Verlusten. Auch der Euro musste Verluste hinnehmen und kostet aktuell 1,1450 Dollar.

Anfangs hielten sich positive Konjunkturdaten aus China und negative Meldungen aus Deutschland die Waage. In Deutschland sind die Einzelhandelsumsätze im Dezember um 2,1 Prozent zurückgegangen. In der EU nahm das Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zu, was im Rahmen der Erwartungen lag.
Am Nachmittag zogen die Rohölpreise aber plötzlich stark an, weil einige US-Ölraffinerien über Versorgungsprobleme klagten. Das ist eine direkte Auswirkung der US-Sanktionen gegen Venezuela. Dieser Trend hielt aber nicht lange, denn die Statistikabteilung des US-Energieministeriums veröffentlichte den Produktionsbericht und korrigierte dabei die US-Ölförderung im November von 11,76 auf 11,9 Millionen Barrel nach oben. Die Analysten rechnen damit, dass die Förderung in den kommenden Monaten noch deutlich höher ausfallen könnte.

Der Verbraucher in München bezahlt für 100 Liter Heizöl schwefelarm 71,84 Euro, bei einem Einkauf von 3000 Liter.